Mittwoch, 28. Januar 2026

Einladung zur Online-Fortbildung am 24.02.2026

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen;
es wird mal wieder Zeit in den Austausch zu treten. Wie wäre es mit diesem Thema, welches mir damals vor vielen Jahren als Schülerin schon Kopfzerbrechen bereitet hat?!
Nun ist es an der Zeit meine Erfahrungen dazu zu teilen und auch zu verdeutlichen, welche Rolle Visualisierungen bei der Vermittlung grammatikalischer Zusammenhänge spielen.
Es geht um 
  • den Austausch von Erfahrungen
  • das Erkennen von Problemen
  • das Angebot von Übungsformen in steigender Progression.
Ich freue mich, wenn ich Ihre Neugier wecken konnte. Wenn Sie dabei sein möchten, senden Sie mir eine Mail oder kontaktieren Sie mich über einen anderen Messenger bis zum 22.02.26. Geben Sie bitte Ihren vollständigen Namen, Ihr Bundesland und Ihre Schule an (Hinweis: diese Daten sind ausschließlich für meine private Statistik relevant und werden niemals weitergegeben).
Da ich als Seniorin diese Fortbildung privat anbiete, kann ich Ihnen leider keinen akkreditierten Fortbildungsnachweis ausstellen. 

Mittwoch, 29. Oktober 2025

Endlich einmal wieder eine Online-Fortbildung von mir zu einem aktuellen Thema

 Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Sie herzlich zu meiner Online-Fortbildung am 13.11.2025 im Zeitraum von 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr einladen.
Da ich auch als Pensionären noch aktiv Russisch als s.g. „Seniorexpertin“ unterrichte und somit weiterhin Unterrichtsausfall wegen Lehrermangel vorbeuge, möchte ich gern meine Erfahrungen teilen.
Zur „Woche der russischen Sprache in Berlin 2025 im Russischen Haus“ hatte ich bereits die Möglichkeit, diese Inhalte den Russischlehrenden aus 11 Ländern vorzustellen.
 
Worum geht es?
„Tipps zur individuellen Förderung im Anfangsunterricht Russisch als Fremdsprache (A1–A2) für Schülerinnen und Schüler mit LRS, ADS und ADHS in heterogenen Lerngruppen“
 
Diese Fortbildung ist den besonderen Herausforderungen und Problemen, denen Lehrkräfte in zunehmend inklusiven Klassenzimmern begegnen, gewidmet.
Im Fokus stehen die typischen Symptome von Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS), Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) und Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) und deren Auswirkungen auf das Erlernen einer komplexen Fremdsprache wie Russisch. Anhand konkreter Beispiele aus gängigen Lehrwerken wird aufgezeigt, wo potenzielle Barrieren für betroffene Lernende liegen. Der Vortrag gibt praxisnahe, erprobte Tipps zur Differenzierung, Strukturierung und Förderung, die auf individuelle Lernbedürfnisse eingehen – z. B. durch visualisierte Wortschatzarbeit, multisensorische Zugänge oder kleinschrittige Grammatikvermittlung.
Ziel ist es, Lehrkräften ein besseres Verständnis für die Lernvoraussetzungen dieser Schülergruppe zu vermitteln und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um eine lernförderliche Atmosphäre zu schaffen. Denn nicht selten liegt das Problem nicht in mangelnder Intelligenz, sondern in fehlender Berücksichtigung neurodivergenter Lernprofile.
Die Fortbildung plädiert für einen stärkenorientierten, ressourcenbasierten Zugang und unterstreicht die Bedeutung individueller Förderung im Fremdsprachenunterricht von Anfang an.
 
Da ich seit diesem Schuljahr meine Fortbildungen privat anbiete, werden Sie meine Fortbildungen nicht im Thür. Schulportal finden, denn ich arbeite auch nicht mehr als Fachberaterin. Es wird deshalb auch keinen akkreditierten Fortbildungsnachweis geben. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Wer allerdings eine Bestätigung über die Teilnahme haben möchte, dem kann ich gerne ein Schreiben ausstellen.
Ich würde mich also sehr über Ihre Teilnahme und vor allem über Ihr Interesse freuen.
Nutzen Sie bitte für die Anmeldung bis zum 11.11.25 die Kommentarfunktion in diesem Post. Geben Sie dort Ihren Kontakt an. Der Kommentar wird dann gelöscht und bleibt nicht für immer sichtbar.
 

Donnerstag, 25. September 2025

Der Wechsel von Schülertätigkeiten im Anfangsunterricht

 ... ist natürlich sehr wichtig. Gerade wenn es um das Schreiben der neuen Buchstaben und Wörter geht, muss ganz viel trainiert werden. Oft fällt es SuS schwer, die richtigen Buchstabenverbindungen zu schreiben, vergessen Häkchen usw. 
Hier ein paar Übungen um Abwechslung in den Unterricht zu bringen.
Gleich mehrere Kinder können an der Tafel schreiben.

Zahlenraten: Ein Schüler unterbreitet einen Vorschlag, alle anderen signalisieren, wer mit diesem Vorschlag einverstanden bzw. wer dagegen ist. Danach wird die Zahl geöffnet. Alle, die ebenfalls diesem Vorschlag zugestimmt haben, bekommen einen Punkt, wenn es die richtige Zahl war. Ist sie falsch, wird ein roter Minuspunkt gegeben.
Man kann auch die Minuspunkte bei der abschließenden Ermittlung des Siegers einbeziehen. Werden es im Spielverlauf aber 10 Minuspunkte, muss der Schüler ausscheiden. 
Verstecken kann man auch Buchstaben und Wörter.
Besonders beliebt sind auch die Übungen von Kvestodel.ru
In diesen Beispielen wird die Lösung natürlich erst später eingeblendet.
Satzpuzzle: Aus Einzelbuchstaben werden Sätze gebildet. In jedem Paket befindet sich ein Satz. Der erste Satz ist der längste um die Teams - 2 bis 3 Personen - zeitlich etwas voneinander im Arbeitstempo zu trennen.
Die Teams bekommen jeweils die Buchstaben aus Paket 1 für den ersten Satz. Wenn sie fertig sind, gibt es das Material für den 2. Satz usw.
Welche Erfahrungen habt ihr mit Komponentenübungen gemacht?

Freitag, 15. August 2025

Bald ist es soweit! Woche der russischen Sprache in Berlin

In diesem Jahr findet die Woche der russischen Sprache vom 21. bis 24. Oktober statt. Die Konferenz wird im Präsenzformat durchgeführt; eine Online-Teilnahme ist nicht vorgesehen. Das Thema der bevorstehenden Woche der russischen Sprache lautet: “Der moderne Russischunterricht: Differenzierung und Mehrsprachigkeit”.
Das Russische Haus in Berlin organisiert seit über zwanzig Jahren die Woche der russischen Sprache, die sich zu einem zentralen Ereignis im beruflichen Kalender von Russischlehrenden in Europa entwickelt hat. Diese Konferenz dient als Plattform für professionellen Austausch, methodische Weiterentwicklung und die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit.
Jährlich zieht die Woche der russischen Sprache Lehrkräfte aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands sowie aus weiteren europäischen Ländern wie Österreich, der Schweiz, Norwegen, Dänemark, Island, Tschechien, Ungarn und anderen Staaten an. Ein besonderer Wert liegt auf der Beteiligung führender russischer Universitäten und wissenschaftlicher Zentren, die einen hohen wissenschaftlich-methodischen Standard gewährleisten und den akademischen Austausch fördern.
Ziel der Konferenz ist die Analyse aktueller Trends im Russischunterricht im Ausland, die Diskussion bewährter didaktischer Ansätze sowie die Anpassung des Bildungsprozesses an mehrsprachige und digitale Realitäten. Die Teilnehmenden präsentieren ihre Forschungsergebnisse und Praxisentwicklungen, lernen neue Technologien und pädagogische Modelle kennen, die international Anerkennung finden.
2024 durfte ich bereits zum dritten Mal einen Workshop leiten. Hier ein kleines Interview (ab 2:50 min).
Meine Vorbereitungen auf einen Workshop in diesem Jahr sind bereits in vollem Gange.
Zur Anmeldung nutzen Sie den Link in der Quellenangabe.

 Quelle: https://www.russisches-haus.de/woche-der-russischen-sprache

Montag, 16. Juni 2025

Vorbereitungen für das Löffelprojekt abgeschlossen - Durchführung war ein wahrer Genuss

In den Klassen 6 und 11 plane ich dieses Projekt, welches morgen stattfinden soll. Ich habe zwei Helferinnen- eine Ukrainerin und eine Russin. 
Die SuS sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieses Kunsthandwerks erforschen. Dabei stütze ich mich auf die Chochloma- und auf die Pritrykiwkamalerei. Eine Präsentation soll die Schüler einführen. Sie sollen typische Farben und Motive erkennen.
Danach kommt der praktische Teil, in welchem die SuS nun selbst solche Löffel gestalten dürfen. Vorbereitend habe ich ca. 120  Einweglöffel mit Acryl-Klarlack vorlackiert, weil es sich besser mit Acrylstiften und Eddingen, die die SuS selbst mitbringen, darauf malen lässt, ohne dass die Holzfasern die Farben aufsaugen und die Ränder verwischen. Die fertigen Produkte werden abschließend noch einmal mit farblosem Lack besprüht. In diesem Fall ist das Einsprühen sicherer, weil manche Acrylfarben nicht wasserfest sind und somit verlaufen würden. Zur Veranschaulichung werden zahlreiche Realia präsentiert.
Hier meine Musterlöffel:

Ich werde auch die Produkte in naher Zukunft posten.

17.06.2025 Durchführung

Die Projekte verliefen in den Klassen 6 und 11 wirklich sehr erfolgreich. Von Anfang an war eine Doppelstunde geplant.
Die Einführung durch die PowerPoint-Präsentation wies auf Motive, Formen und Farben hin. Die auf dem AB ausgewiesenen Malvorlagen gaben eine weitere Orientierung. Während die 11-er gleich danach loslegten, ging ich in der 6. Klasse etwas kleinschrittiger vor:
  1. Präsentation mit Vortrag
  2. Ausmalen eines Motivs auf dem AB mit Buntstiften - währenddessen las ich beide Legenden (AB) vor
  3. Gestaltung der Löffel mit Acrylfarben
  4. Anschauen von diversen Souvenirs
Im Anschluss an beide Projekte habe ich die schnell getrockneten Löffel mit Klarlack zur Versiegelung eingesprüht.

Das Arbeitsblatt:

Meine Beobachtungen während der praktischen Arbeit:
Klasse 11:
  • ruhiges, geplantes und besonnenes Arbeiten von Anfang an
  • immer wieder Orientierung an Mustervorgaben
  • viel Freude an dieser entspannten Arbeit - wir hängen noch eine Stunde dran
Klasse 6:
  • riesige Vorfreude, Ungeduld und Neugier
  • hätten gern mehr Motive ausgemalt, weil es ihnen Sicherheiten gab (aber das können die SuS gern zu Hause tun)
  • Das Vorlesen der Legenden durch den Lehrer verhalf zu einer disziplinierten Arbeitsweise
  • Start der eigenen Löffelgestaltung zunächst geprägt von Aufregung, teilweiser Unsicherheit - womit beginnen - und Unruhe
  • dann in der eigentlichen Arbeitsphase wieder ruhiges und besonnenes Arbeiten, besonders sonst verhaltensauffällige SuS arbeiteten sehr ruhig und tauchten völlig ein in ihr Handeln
  • wiederholtes Orientieren an den Arbeiten der Nachbarn
  • stolz auf die Ergebnisse
  • nur 3 erkennbar deutliche Löffel mit Abweichungen 
  • Abschließend wohlwollende Bewertung des Projekts, Freude, die Löffel am kommenden Tag mitnehmen zu dürfen
Für die Lehrperson:
  • Doppelstunde nutzen
  • Präsentation durch Visualisierung gab den SuS Sicherheiten, wie man arbeiten kann - Erdbeeren wurden zu einem beliebten und praktikablen Motiv
  • Begrenzung auf Farben  und deren Farbtöne konsequent eingehalten
  • zeitungsunterlagen sinnvoll
  • Belehrung, dass beim Schütteln die Stifte zu verschließen sind vermieden Spritzer im Raum und auf der Kleidung
  • Feuchttücher und Küchenrolle bereithalten
  • Breitstellung von Reservestiften war wichtig, ebenso die Vorlackierung und Nachbereitung mit Sprüh-Klarlack
  • entspannte Arbeitsphase, denn hohes Maß an Selbständigkeit bei den SuS
Die stolze 6. Klasse
Probiert es aus - es ist ein sehr lohnendes, dankbares und schönes Projekt!!!
Mein Dank geht an Elena und Anastasia für die Unterstützung.